Mittwoch, 10. Oktober 2012

Ferien in Sigriswil

Eine Woche Sigriswil tat uns gut. Das Wetter war abwechslungsreich was uns ein dementsprechendes Program bot.
Der erste Tag war grau in grau so dass wir es uns im Haus gemütlich machten. Ein Feuer, zeichnen oder Spiele spielen.
Montags war das Wetter etwas besser. Wir wagten einen Spatziergang über die erste Hängebrücke auf der Meielisalp. Matthias brauchte zwei Anläufe, die Kinder spatzierten darüber als sei es ein normaler Spatzierweg. Etwas ungewohnt war es, ohne wackeln brachten wir es nicht fertig, die Brücke zu überqueren. Und die Seiten waren mit einfachem Machendrahtzaun "gesichert". Eine wirklich sicheres Gefühl gab es einem nicht. Dennnoch schafften wir die erste Etappe. Zurück ging es für Matthias etwas besser.
Dienstag ein Besuch im Paul Klee Museum. Dannach bei Sonnenschein Besuch im Bärengraben mit anschliessender Bummlerei durch die Tunnel-Altstadt, wie Nayan sie nannte. Bei Wind und etwas weniger Sonnenschein genossen wir die kühleren Temperaturen und machten einen Spatziergang nach Schwanden. Unterwegs durften wir bei einem Bauer das frisch geborene Kalb anschauen. Nayan nutzte die Gelegenheit und musste natürlich den Stall mit der Heubühne bis ins Detail inspizieren.
Ein Besuch im Schralaffenland Kambly. Für Gross und Klein ein Gaumenschmauss. Für jede Sorte gibt es eine offene Dose in die man ohne Grenzen (bis es einem schlecht wird) zugreifen kann. Ob salzig oder süss, für jeden Geschmack ist was da. Säckweise tragen die Leute nach der Kasse aus dem Haus. Auch wir haben herzhaft zugegriffen.
Das obligte Program in Sigriswil für Nayan ist, mit dem Beatenbergbähnli zu fahren. Seit er sich erinnern kann ist Sigriswil mit dem Beatenbergbähnli verbunden. Bei strahlender Sonne genossen wir zuerst die Schiffsfahrt auf dem Thunersee zur Beatenbucht. Dann der grosse Moment für Nayan. Die Fahrt mit der Bahn. Im Anschluss weiter mit der Gondelbahn auf's Niederhorn. Nach einer Stärkung im Restaurant der Abstieg über Stock und Stein durch die schon herbstlich ververärbte Landschaft. Vom Vorsass aus saussten wir mit dem Troti zurück zur Talstation. Für Matthias anfangs eine Balanceübung. Mit Rani im Huckepack und Nayan vor ihm war das eine Herausforderung. Später jedoch fand er heraus, dass es im Sitzen auf dem Gepäckträger einfacher geht und für Nayan mit mehr Spass verbunden war. Ich, hatte Nalin im Ergo auf dem Bauch. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig mit dem Beatenbergbähnli bis zum Schiff, was uns wieder zurück nach Gunten fuhr. Ein vollgepackter Tag mit einem Ereignis nach dem anderen. Samstags ein Shoppingnachmittag in Thun. Schifffahren, Salamibrötli, Spielplatz und Lädele, jeder konnte sich über etwas freuen. Eine regnerischer Sonntag stand uns bevor. Geplant war der Alpabzug von Wiler Almi nach Sigriswil. Die beiden jüngeren Kinder machten aber genau dann Mittagsschlaf, so dass Nayan mit Matthias alleine ging. Schön geschmückt waren die Kühe. Zu gross war der Respekt und die Angst, als dass Nayan sich über dieses Spektakel hätte freuen können. Alles in allem eine tolle Woche.



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